Der Wirkstoff der Antitranspirante

Aluminiumchlorid-Hexahydrat (AlCl3) ist der Wirkstoff, der in den meisten schweißhemmenden Produkten zum Einsatz kommt. In einem Deo oder Antitranspirant ist das Aluminiumchlorid ursächlich dafür verantwortlich, übermäßiges Transpirieren zu unterbinden.

Aluminiumchlorid ist in Deodorants und Antitranspiranten aufgrund der astringierenden Wirkung der pH-sauren Lösung für das Zusammenziehen (verengen) sowie das Verpropfen der Ausgangskanäle der Schweißdrüsen zuständig. Da Aluminiumchlorid-Hexahydrat sich im sauren Bereich auf der ph-Skala befindet, kann der schweißreduzierende Wirkstoff jedoch ebenso auch für Hautreizungen verantwortlich sein. Es können lokale Rötungen, Jucken und Brennen auftreten. Laut Erfahrungsberichten kann bei richtiger Dosierung jedoch lediglich eine leichte Reizung der Haut auftreten. Um diese zu lindern sind den meisten Antitranspirants Glycerin (bzw. Glycerol) oder Pflanzenextrakte beigesetzt.

Meist empfinden von übermäßigem Schwitzen betroffene Personen solche Reizungen (in reduziertem Masse) jedoch als deutlich weniger schlimm, als das für sie als peinlich empfundene Schwitzen.

Gibt es Gefahren beim Einsatz von Aluminiumchlorid als Schweißhemmer

An diesem Punkt möchten wir auf Wikipedia.de, als offene Informationsquelle verweisen und zitieren an dieser Stelle deshalb gern einen Auszug aus dieser offenen Enzyklopädie…

Aluminiumchlorhydrate in Deodorants standen zeitweise im Verdacht, mit Brustkrebs in Verbindung zu stehen, da in Tumorgewebe akkumuliertes Aluminium gefunden worden war. Jedoch war der Zusammenhang mit der Entstehung von Brusttumoren unklar und die Aufnahme in die Zellen ungeklärt.[6] Eine Metastudie aus dem Jahr 2008, bei der die bisherigen Untersuchungen zu diesem Thema zusammengefasst wurden, kommt zu dem Schluss, dass es keine wissenschaftlichen Nachweise für diese Theorie gibt.[7] Das Deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung BfR und der Krebsinformationsdienst KID (öffentliches Organ des Deutschen Krebsforschungszentrums DKFZ) sowie internationale Brustkrebsverbände geben offiziell Entwarnung.

Quelle: Wikipedia, Fachartikel Aluminiumchlorid (Stand: 23.09.2011)

Doch trotz aller Studien und Forschungsergebnisse hält sich der (unbegründete) Verdacht doch auch weiterhin und taucht (meist im Sommerloch) sowohl im Internet als auch in den Blättern der Regenbogenpresse immer wieder auf.

Diese Seite soll Ihnen die häufigsten Fragen beantworten sowie mit Irrtümern rund um Aluminiumchlorid-Hexahydrat aufräumen. Dazu geben wir gern Kaufempfehlungen, was den Bezug eines schweißhemmenden Antitranspirants angeht.

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